Schützen Sie Ihre Nutzer!

Seit Juli 2015 sind gewerbliche Webseitenbetreiber in der Pflicht die personenbezogenen Daten wie E-Mail-Adresse, Name, Adresse etc., welche auf ihrer Webseite erhoben
werden vor Zugriffen von außen zu schützen. Diese Regelung trat mit der Änderung des Telemediengesetzes im Januar 2016 in Kraft. 

Personenbezogene Daten werden nicht nur in Onlineshops erhoben, sondern auch bereits bei einem einfachen Kontaktformular. Ebenfalls Schnittstellen zu Social Media Kanälen, wie  Facebook, Instagram und Twitter etc., sowie Formulare zur Newsletteranmeldung zählen hinzu. Das Potential zu Datendiebstahl ist somit groß. 

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Spätestens ab diesem Stichtag ist SSL für alle Formulare sowie Newsletteranmeldungen und Onlineshops gesetzlich vorgeschrieben. Spätestens ab diesem Stichtag können Sie ohne SSL nicht nur abgemahnt werden, es drohen auch staatliche Bußgelder vom Landesdatenschutzbeauftragten.

 

Wie können Sie Ihre Nutzer vor Datenmissbrauch schützen?

Für die verschlüsselte Kommunikation zwischen dem Browser des Endverbrauchers und dem Server, welcher die Webseite verwaltet, ist ein SSL-Zertifikat notwendig. Das SSL-Zertifikat legt Regeln und Voraussetzungen zur Übertragung der Daten fest und stellt mittels eines gemeinsamen Datenschlüssels eine sichere Verbindung her. Die Daten werden beim Nutzer verschlüsselt und erst bei erfolgreicher Übertragung an den Server entschlüsselt. Somit sind Daten, welche während der Übertragung abgefangen werden könnten, unbrauchbar. Das Zertifikat wird durch ein kleines grünes Schloss in der Adresszeile des Browsers für den Nutzer sichtbar. Bei besonders sicheren Zertifikaten färbt sich die komplette Zeile grün, dies ist beispielsweise bei Onlinebanking der Fall.

 

Google macht Sicherheit zum Rankingfaktor

Ein weiterer wichtiger Grund zur Verschlüsselung personenbezogener Daten stellt nicht nur die erhöhte Abmahngefahr dar, sondern auch das daraus resultierende Googleranking. Seit dem Januar 2017 erhalten aktuelle Browser wie Google Chrome und Firefox Softwareaktualisierungen, welche vor unsicheren Webseiten warnen. Nutzer können somit erst nach einer Bestätigung auf solche Webseiten zugreifen. Aufgrund von Sicherheitsbedenken in Zusammenhang mit Betrug und Identitätsdiebstahl schrecken viele Nutzer davor zurück, persönliche Daten auf unbekannten Webseiten preiszugeben.  Natürlich ist das Sichern der eigenen Webseite nur einer von über 200 Faktoren, die das Googleranking beeinflussen, jedoch ist beispielsweise Google Chrome der meist genutzte Browser (mit 73,8%) weltweit nicht außer Acht zu lassen.

 

SSL-Zertifikate schaffen vertrauen!

Gerne sichern wir für Sie Ihre Webseite. Der Aufwand bzw. die Anzahl der Sicherheitszertifikate richtet sich nach den zu verschlüsselnden Domains und Subdomains. Sie lösen mit SSL also 2 Probleme: Sie erfüllen rechtliche Vorgaben und schützen Ihre Internetseite vor einer Abstufung im Ranking durch Google.

Mehr zu diesem Thema können Sie bei unserem Rechtspartner der Website-Check GmbH online erfahren unter:
https://www.website-check.de/blog/datenschutzrecht/muessen-nun-alle-websites-mit-secure-sockets-layer-ssl-verschluesselt-werden/